Mit diesem Buch wird zum ersten Mal eine umfassende Studie zu Gert Jonke vorgelegt – eine der singulärsten Erscheinungen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur –, dessen Erzählwerk von der Literaturwissenschaft bislang weitgehend unerforscht geblieben ist. Am Leitfaden zentraler Fragestellungen zum Geschichts- und Wirklichkeitsbegriff, zur Konstitution literarischer Subjektivität sowie zur intertextuellen Erzählpraxis und Funktion der Musik versucht die Arbeit exemplarisch die ästhetische Besonderheit der Romantrilogie “Schule der Geläufigkeit”, “Der Ferne Klang” und “Erwachen zum großen Schlafkrieg” aufzuzeigen. Dabei wurde nicht nur die Interdependenz des Werks mit der Tradition der Moderne untersucht, sondern auch dessen spezifischer historischer Ort im Hinblick auf eine ästhetische Gegenwart am Schnittpunkt von Moderne/Postmoderne konturiert.
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