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Lorenz Haas
HANDYMONOLOG
Natürlich haben wir uns längst daran gewöhnt: Eine Person am Handy ist eben eine Person, die telefoniert. Normalerweise lässt sich ein solches Gespräch auch ohne weiteres überhören. Da ist nun aber ein gewisser Herr, der sich genau damit noch immer schwertut: Er kann nicht weghören.

Eigentlich ist es ja gar nicht so lange her, seit uns die Kommunikationstechnologie mit ihren Spielzeugen eingedeckt hat, und wir wollen nicht leugnen, dass damit die uns umgebende, öffentliche Gesprächskultur kräftig aufgemischt wurde. Gereon, so heißt unser Herr, ist das natürlich von Anfang an zu viel gewesen. Er hat sich demzufolge auch bald zurückgezogen und weil ihm anscheinend auch die hochfrequente Strahlung zusetzt, weilt er nun im Untergeschoß. Hier nun setzt unsere kleine Komödie ein: Gereon im Keller und ein Stockwerk über ihm seine Frau Gitta. Ein dickes Sprachrohr vom unteren Geschoß durch die Decke in Gittas Arbeitszimmer verbindet die beiden und wird zum Kernstück ihrer Beziehung. Die Kommunikation ist also „analog“. Selbstverständlich lässt sich das Rohr an beiden Enden als kleine Überhörhilfe mit großen Zapfen verschließen. Und sonst gilt: Auch wer nur reden will, muss deutlich sprechen.
Lorenz Haas, geboren und wohnhaft in Luzern, ist Musiker von Beruf.

Mots-clés pour ce titre
Handy | Kommunikationsthechnologie | Komödie

Critiques
Luzerner Zeitung, (5.2.2012)

 

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Paru en 2011, tir. 1
ISBN 9783851659955
208 x 128 mm
80 pages
Prix 11,30 EUR
statut: disponible

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