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Jacques Rancière
Chronik der Konsensgesellschaft
Edité par Peter Engelmann
Traduit par Richard Steurer

Série Passagen forum

Titre original: Chroniques des temps consensuels
Der Konsens bedeutet nicht die Befriedung der Gemüter und der Körper. Neuer Rassismus und „ethnische Säuberungen“, humanitäre Kriege und Krieg gegen den Terror sind zentrale Bestandteile des Konsenses. In diesem Buch nehmen Kinofilme, die vom totalen Krieg und vom radikalen Bösen handeln, ebenso einen prominenten Platz ein wie die intellektuellen Polemiken über die Interpretation des nationalsozialistischen Genozids. Der Konsens ist nicht der Friede. Er ist eine Karte von Kriegsoperationen, eine Topographie des Sichtbaren, des Denkbaren und des Möglichen, in der Krieg und Frieden angesiedelt sind.
Der Konsens will beweisen, dass es nur eine einzige Wirk­lichkeit gibt, der wir zustimmen (consentir) müssen. Diesem Unterfangen stellt sich die Politik entgegen. Diese Chronik möchte dazu beitragen, jenen Raum zu öffnen, der Politik denkbar macht.
Jacques Rancière, geboren 1940, lehrte zwischen 1969 und 2000 Philosophie und Kunsttheorie an der Universität Paris VIII.

Mots-clés pour ce titre
Politische Philosophie, Konsens, Politik

Autres titres de Jacques Rancière, Peter Engelmann, Richard Steurer

Critiques
Triedere, Lukas Egger (11. Februar 2013)
kritisch-lesen.de, Adi Quarti (April 2012)
Portal für Politikwissenschaft, Ellen Thümmler (12.1.2012)

 

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Paru en 2011, tir. 1
ISBN 9783851659771
235 x 140 mm
224 pages
Prix 29,80 EUR
statut: disponible

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