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Swantje Lichtenstein
Entlang der lebendigen Linie
Sexophismen. Ein lyrischer Zyklus
Der Zyklus umkreist die Themen: Literatur und Pornographie, poetische Erkenntnis und Geschlecht. Von der Hure Babylon zur Sprachverwirrung, von der Linie zum Straßenstrich. Die poetischen „Gegenschlüsse“, so nannte Aristoteles die Sophismen, sprechen von Lüge und Betrug des Textes, vom missbräuchlichen Schreiben und Sprechen.

Die Beziehungen zwischen Leser und Text sowie Leser und Autor sind intim. Es handelt sich dabei um ein Wechselverhältnis von Nähe und Distanz, von aktiven und passiven Parteien, von anhängigem und unabhängigem Teil. Das reziproke Moment wechselt ständig die Seiten in diesen Texten. Die „Sexsophismen“ handeln von der listigen Erfindung und den Stadien des Lesens, von den verschiedenen Arten des Konsums, von der Erotik zwischen den Zeilen, vom Durchdringen und Eindringen in den Text, von Wechselseitigem, von Bezügen und Anzüglichem. Die lyrische Form weist von Beginn an auf den Anfang zurück.
Swantje Lichtenstein, geboren 1970 in Tübingen, lehrt Literatur in Düsseldorf, schreibt Lyrik, Prosa, Essays und Hörstücke.

Mots-clés pour ce titre
Geschlecht | Sophisten | Pornographie | Erotik | Gegenschlüsse

 

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Paru en 2010, tir. 1
ISBN 9783851659306
208 x 128 mm
80 pages
Prix 11,30 EUR
statut: disponible

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