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Heilige versus unheilige Schrift
Edité par Martin A. Hainz

Série Passagen Philosophie

Heilige versus unheilige Schrift – in Texten hat (Schrift-)Religion ihr Fundament, doch zugleich ihre Fraglichkeit. Und diese ist ihre schlechthinnige Ressource selbst, wie vorliegender Band zeigt und untersucht.
Religion ist der Versuch, Transzendenz bündig zu formulieren; in der Bündigkeit nimmt sie sich als Antwort aus, Antworten sind es unter anderem, die sie auch zeitigt, und doch: Zuletzt bleibt die Fraglichkeitsstruktur. Heilige Schriften bewahren diese, was unheilig erscheinen kann – wie umgekehrt das, was als heilige Geste erscheint, frömmlerisch sein mag. Dieser Dialektik von Skepsis und Dogma in der Schrift geht der vorliegende Band nach. Seine Frage lautet, ob die philologisch gestützte oder auch poetisch entwickelte Arbeit am Wort sowie Wort und Schrift selbst das Religiöse auflösen oder darin nicht als dessen Intention einlösen.
Mit Beiträgen unter anderem von Mark E. Amtstätter, Arthur Boelderl, Luca DiBlasi, Franzobel, Rüdiger Görner, Kevin Hilliard, Adolf Holl, Felix Philipp Ingold, Vivian Liska, Wolfgang Müller-Funk und Doron Rabinovici.

Mots-clés pour ce titre
Religion | Schrift | Transzendenz | Dialektik

 

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Paru en 2010, tir. 1
ISBN 9783851658804
235 x 155 mm
232 pages
Prix 27,70 EUR
statut: disponible

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