Gerhard Burda untersucht Ethik als Urszene von Raum, Gesetz und Begehren und beschreibt den offenen Horizont des Ethischen als metaethisches Phänomen.
Gerhard Burdas Ethik fragt an der Schnittfläche von Philosophie und Psychoanalyse nach den Bindekräften der Ethik und damit nach der Bedingung ihrer Möglichkeit. Diese wird in der Urszene von Raum, Gesetz und Begehren und im offenen Horizont des Ethischen angegeben. Das Ethische wird als metaethisches Phänomen beschrieben. Mittels Begriffen wie Participation éthique, Dekonstitution, ethische Differenz usw. werden neue Beschreibungsformate erprobt. Der geschichtliche Bogen wird dabei vom frühen judäo-griechischen Denken über Platon, Aristoteles, Kant, Nietzsche und den Panentheismus bis hin zum Kommunitarismus, zur Prozesstheologie und weiter zu Lacan, Lévinas, Derrida, Badiou und Žižek gespannt.
Gerhard Burda ist Philosoph, Psychotherapiewissenschaftler und Lehranalytiker in Wien.