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Michael Mayer
Melancholie und Medium
Das schwache Subjekt, die Toten und die ununterbrochene Trauerarbeit
In seinem Buch Melancholie und Medium fragt Michael Mayer nach der Gegenwart der Toten und der ethischen Rechtfertigung einer Trauerarbeit, die ununterbrochen die Unterbrechung in der Kommunikation der Lebenden und der Toten unterbricht.

Das Buch fragt nach den Toten. Es fragt nach ihrem Verschwinden und der kaum sichtbaren Narbe, die dieses Verschwinden auf der Oberfläche der Dinge hinterlässt. Und es fragt nach dem eigentümlichen Ort, von dem aus sie oft unvermutet in eine Gegenwart einbrechen, die als Gegenwart der Lebenden und ihres weltweiten Verkehrs untereinander sich gegen ihren Einfall mehr und mehr abzudichten scheint. Dieser Einfall – das ist die These, die das Buch diskutieren möchte – vollzieht sich als Zwischenfall im Gefüge einer medialen Repräsentation, an deren Bruchlinien die Präsenz der Toten fühlbar zu werden vermag – als paradoxe Präsenz ihrer Abwesenheit in ihrer ebenso schmerzlichen wie beglückenden Intensität. In diesem Zwischenfall reklamieren sie ihren Anspruch auf Zugehörigkeit zu uns an uns – den kommenden Toten.
Michael Mayer, geboren 1957 , lehrt als außerplanmäßiger Professor für Medienwissenschaft an der Universität Potsdam und forscht am Institut für Theorie der Zürcher Hochschule der Künste zu Fragen ästhetischen Denkens.

Mots-clés pour ce titre
Melancholie | Film | Philosophie

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Paru en 2019, tir. 1
ISBN 9783709203927
235 x 155 mm
168 pages
Prix 19,40 EUR
statut: disponible

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