SCHNELLSUCHE | LOGIN |
DE|EN|FR
Bücher
Startseite
Der Verlag
Autoren
Reihen
Jubiläumsaktion
Derrida
Bücher
Zeitschriften
Non-print
Shop
Vertrieb
Presse
Newsletter
Kontakt
Angebote
Suche
Sitemap
Datenschutzerklärung
 
 
PassagenFriends
Neuerscheinungen | in Vorbereitung | Titel A - Z | English titles | Kataloge | ISBN Index | Rezensionen
Götz Wienold
Grab des Euripides
Stück
So fiel das Verhängnis auf Ödipus: Sein Vater vergewaltigt Chrysippos, der bringt sich darüber um. Euripides’ Drama ist verloren, Wienold überträgt den Stoff ins 20. Jahrhundert.

Griechenland im September 1944: SS-Mann Dietrich Kleinpelz hat aus Budapest den 17-jährigen Andor zu seiner Truppe entführt und nützt ihn sexuell aus. Andor ist Jude, und das wird ihm beim Judenverfolger Miltner zum Verhängnis.
Frei nach Motiven des verlorenen Chrysippos des Euripides stellt Wienold die Geschichte der Unterdrückung eines Liebes- und Geschlechtspartners in einer homosexuellen Beziehung vor dem historischen Hintergrund der Unterdrückung gleichgeschlechtlicher Liebe durch den Nationalsozialismus dar. Hier lebt ein menschliches Gefühl, das sich aus Anhänglichkeit in sexueller Abhängigkeit verfängt und zum eigenen Verderben führt. Das menschliche Gefühl ist das Beste in den Menschen, im Griechenland der Okkupation hat es aber keine Chance zu bestehen. Die Unterdrücker der SS werden im Stück nicht bestraft, die Unterdrückten unterliegen.
Götz Wienold, geboren 1938, lebt in Tokyo, schreibt Theaterstücke, Romane und Erzählungen.

Schlagworte zu diesem Titel
Theater | Besatzung | Homosexualität

Weitere Titel von Götz Wienold

 

| Typo3 Link |
 

Erschienen 2018, Aufl. 1
ISBN 9783709203408
208 x 128 mm
80 Seiten
Preis 9,20 EUR
Status: verfügbar

 in den Warenkorb

Günstiger kaufen?