| LOGIN |
DE|EN|FR
Startseite
Startseite
Der Verlag
Autoren
Reihen
Derrida
Bücher
Zeitschriften
Non-print
Shop
Vertrieb
Presse
Newsletter
Kontakt
Angebote
Suche
Sitemap
Datenschutzerklärung
 
 
PassagenFriends
Aktuell | Veranstaltungen | Zum aktuellen Programm | Neuerscheinungen
Für sein Buch Todesalgorithmus. Das Dilemma der künstlichen Intelligenz erhält Passagen-Autor Roberto Simanowski den diesjährigen, mit 25.000 Euro dotierten Tractatus-Preis des Philosophicum Lech. [«]

Der hochdotierte Preis, der für herausragende philosophisch-gesellschaftlich relevante Essayistik verliehen wird, geht heuer an den Kultur- und Medienwissenschaftler Roberto Simanowski und sein im Passagen Verlag erschienenes Buch Todesalgorithmus. Das Dilemma der künstlichen Intelligenz. Darin konfrontiert er seine Leser mit der Frage, ob die allumfassende Digitalisierung dem Menschen den freien Willen nehmen könnte, selbst elementare Entscheidungen zu treffen.

„Todesalgorithmus regt zum spekulativen Nachdenken über die drohende Selbstentmächtigung des Menschen an, ohne dabei in kritiklose Technikeuphorie oder in apokalyptischen Zukunftspessimismus zu verfallen. Eine intellektuelle Provokation im besten Sinne – getrieben von einer unbändigen Lust an Ambivalenzen und Paradoxien“, heißt es in der Begründung der Tractatus-Jury.

 

In seiner Preisrede, die Roberto Simanowski am 25. September in Lech hielt, reflektiert er über den Essay als Form und gibt einen spannenden Einblick in die Thesen seines preisgekrönten Buches.

 

 

Pressestimmen:

„Simanowskis Essay hebt sich wohltuend von einer Kritik ab, die Maschinen als Entfremdung des Menschen von seinen wahren Bedürfnissen hinterfragt.“

Matthias Dusini, falter.at, 24.03.2020

 

„Roberto Simanowski denkt den Einsatz von künstlicher Intelligenz radikal zu Ende und könnte damit indirekt das provozieren, was ihm schon immer wichtig war: Die kritische Auseinandersetzung mit Technologie.“

Vera Linß, Deutschlandfunk, 15.05.2020

 

„Simanowskis Überlegungen sind dabei im besten Sinne essayistisch und vereinen in diesem Formbezug eine weit ausgreifende Vielfalt diverser Überlegungen, ein vielfältiges Potpourri an Denkanstößen in einer luziden Hybridstellung zwischen Kritik und Zukunftsvision.“

Simon Scharf, literaturkritik.de, September 2020

 
 
Lindl: Die authentische Stadt
Ladaki: Im Labyrinth der Seele
Geisler: A bigger splash
Rancière: In welchen Zeiten leben wir?
Badiou: Traut den Weißen nicht!
Brickwell: Wir, der Feind von uns
Loprieno: Die entzauberte Universität
Nozsicska: Das Seinsprinzip
Jullien: Ein zweites Leben
Skidelsky: Automatisierung der Arbeit: Segen oder Fluch?