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Jacques Rancière in Wien! [«]

What Makes Images Unacceptable
von Jacques Rancière
Mittwoch, 11. Juni 2008, 19 Uhr
MUMOK, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Jacques Rancière zählt zu den wichtigsten französischen Philosophen, die in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts für die theoretischen Disziplinen wie Philosophie, Soziologie, Literatur und Kunst leitbildend waren. Bekannt wurde Rancière mit seinen Arbeiten zu den sozialen Bewegungen im 19. Jahrhundert. In den vergangenen Jahren fokussierte sich sein Werk auf die Verteidigung demokratischer Positionen, die er auch durch westliche Intellektuelle bedroht sieht, deren Enttäuschung über das Scheitern linker Utopien in antidemokratische Thesen umschlägt. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Fragen der Ästhetik, insbesondere zur Malerei und zum Film.

Jacques Rancière beschäftigt sich in seinem Vortrag mit folgenden Themen:
„Neben dem Konsens darüber, dass manche ethisch inakzeptable Ereignisse nicht abgebildet werden sollten, gibt es auch die fortwährende Denunziation des Bildes als solches. Die Theorie des nicht Nicht-Repräsentierbaren hat die Frage auf den religiösen Kampf gegen den Bilderkult reduziert. Der Kritizismus des Theaters hat das Bild mit der platonischen Denunziation der Erscheinung und der Passivität des Zuschauers gleichgesetzt. Wir müssen diese Gleichsetzungen hinterfragen, wenn wir einen neuen Blick darauf werfen wollen, was Bilder sind, was sie tun, welche Effekte sie produzieren. Für diese Untersuchung möchte ich Beispiele zeitgenössische Arbeiten heranziehen, die sich mit einigen der ‚Horror’ Ereignisse des letzten Jahrhunderts beschäftigen.“                                                                         Jacques Rancière

Anlässlich des 21 jährigen Bestehens des Passagen Verlags bildet dieser Vortrag den Auftakt zu einer Reihe von Einzel- und Themenveranstaltungen, die das Passagen Forum gemeinsam mit kulturellen Einrichtungen wie dem MUMOK organisiert.

 
 
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