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François Jullien über Alterität im Zeitalter der Globalisierung [«]

Polylog, Arne Klawitter (Nr. 32 / Winter 2014)

"In seiner Antrittsvorlesung der Professur für Alterität am Collège d’études mondiales im Dezember 2011 hat der französische Philosoph und Sinologe François Jullien noch einmal sein Projekt einer 'Dekonstruktion von außen' in komprimierter Form dargestellt und die Zuhörer mit auf seine philosophische Baustelle genommen, die er mittlerweile drei Jahrzehnte mit großem Erfolg betreibt. [...]

Jullien verspricht sich von diesem 'Umweg über China' zum einen, 'mögliche Seinsformen der Kohärenz' ausfindig zu machen, die so etwas wie eine 'andere Intelligibilität' (19) darstellen würden, und zum anderen, zu bestimmen, wie weit die Verfremdung des Denkens gehen und funktionieren kann. [...]

Dem entsprechend versteht Jullien seine Tätigkeit als Philosoph nicht dahingehend, im Inneren der abendländischen Philosophie die Dekonstruktion der Metaphysik voranzutreiben, noch konvertiere er zum chinesischen Denken; vielmehr arbeite er, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite stehend, im a-topischen Dazwischen, auch wenn es eine 'wacklige Position' ist, da man gezwungen sei, unruhig von einem Fuß auf den anderen zu treten und abwechselnd den Gedanken und der Kohärenz der einen oder der anderen Denkweise zu folgen."

Lesen Sie die gesamte Rezension im Heft Nr. 32 von Polylog - Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren von Arne Klawitter, Professor für deutsche Literatur und Medien, Waseda University Tokyo