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... dass es nur gibt, was es gibt: Wohlstand, Fortschritt, Wachstum. [«]

Triedere, Lukas Egger (11. Februar 2013)

"Die Chronik der Konsensgesellschaft von Jacques Rancière ist eine Sammlung von Zeitungskolumnen (frz. chroniques) aus den Jahren 1996-2005, die der französische Philosoph für die brasilianische Tageszeitung Folha de São Paolo schrieb. Was diese von gewöhnlichen Chroniken aber unterscheidet ist die gerade angedeutete Reflexion auf sich selbst, ihre Selbstbezüglichkeit, die zwischen den Zeilen durchscheint und daran erinnert, dass sie von unerheblichen, ja beinahe nichtigen Geschehnissen spricht: wenn diesen Geschehnisse nun ein gewisser Wert zukommt, dann kann dieser allein aus jenem herrühren, das sie beständig auszublenden und zu negieren versuchen.

[...]

Durch die Strategie der Offenlegung des Selbstverständlichen und allzu Bekannten versucht Rancière den Konsens als solchen zu entlarven, seine pseudopragmatische Rhetorik als neue Ideologie des "bloßen Realismus" zu enthüllen. Die Symptome einer Zeit nach der Politik scheint er aber bloß zu konstatieren, wo andere nach ihren tieferen Ursachen suchen. Der reinen Symptomatologie Rancières halten sie entgegen, dass der Mensch in der Demokratie zum vergnügungssüchtigen Egoist wird, der nichts anderes mehr im Sinn hat als seine kleinen Begehren zu befriedigen.

Leicht ließe sich diese scheinbare Oberflächlichkeit der Chronik damit rechtfertigen, dass sie eben mehr flüchtig zusammenträgt als mühsam in die Tiefe zu graben, mehr schwermütige Rhapsodie denn systematische Analyse ist. [...]"

Lesen Sie die Rezension hier nach.

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