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Derrida, Jacques: "Das Tier, das ich also bin" [«]

Die Zeit, Michael Wetzel, (05.05.2011)

"In seiner gewohnten minutiösen Analyse des begrifflichen Repertoires, mit dem Philosophen von Aristoteles über Descartes bis Heidegger und Lévinas das Tier weniger erfasst als vielmehr vom Menschen entfernt haben, kommt Derrida zu einer erstaunlichen Entdeckung, dass nämlich diese Diskurse bewusst der Begegnung mit dem Tier auf Augenhöhe ausgewichen sind, um durch diese Verleugnung das 'Eigene des Menschen' im Selbstbezug begründen zu können. Er diagnostiziert sogar eine 'eifersüchtige' Besorgnis um dieses Eigene dem Tier gegenüber, als ob der Kampf um die Vorherrschaft in dieser Welt nicht schon entschieden wäre.

[…]

Der Text ist wie ein feines Netz aus hypertextuellen Verweisen und Selbstzitaten Derridas gestrickt, die unter der Oberfläche der Tierthematik und besonders im umfangreichen Anmerkungsteil das weitverzweigte Derridasche Begriffslabyrinth erschließen. Es bietet keine Neuentdeckung unbekannter Tierarten, ruft aber mit seinen typischen Biegungen und Beugungen der Bedeutungen nur zu deutlich in Erinnerung, wie wenig eigentlich der Mensch über das Tier weiß – und auch über sich."