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Augustin, Christian (Hg.): "Aber ein Paul hilft doch dem anderen. Paul Feyerabend – Paul Hoyningen-Huene 1983–1994" [«]

Süddeutsche Zeitung Nr. 153, S. 14, Willy Hochkeppel, (7. 7. 2010)

"Mit wem Feyerabend auch Briefe wechselte […], er sorgte neben fundiert Philosophischem allemal für geistreich-amüsante Unterhaltung.

[...]

1977 war Hoyningen auf Feyerabends Hauptwerk "Wider den Methodenzwang" (Against Method) gestoßen, und von da an muss sich bei ihm das Gefühl einer Wahlverwandschaft mit dem wilden Denker herausgebildet haben. In dem Briefwechsel von 1983 bis 1994, Feyerabends Todesjahr, ist Hoyningen auf dem steinigen Weg vom Famulus ins steinige Establishment, folglich sind die Briefe voll von Überlegungen zu Bewerbungsstrategien, dem Knüpfen von Beziehungen, dem Einholfen von Gutachten. Dabei sehen wir Feyerabend, der hauptsächlich zwischen Berkeley und Zürich pendelt, als rührend bemühten Menschen, der immer wieder "schmalzige" Gutachten für den aufstrebenden Freun verfasst. "Lieber Paul, beiliegend das gewünschte Schmalz. I hope it does the trick", "Lieber Paul, herzlichen Dank für Dein Schmalz."