www.rezensionen.ch, 28. Juli 2010 (Jürgen Weber)
"Das diskursive Instrumentarium dessen sich Slavoj Zizek bedient, um sein eigenes Oevre zu schaffen, speist sich nicht nur aus Hegel und Lacan, sondern auch aus Marx und Freud, Rosselini, Hitchcock und Frankenstein (!)."[...]
Süddeutsche Zeitung Nr. 153, S. 14, 7. 7. 2010 (Willy Hochkeppel)
"Nein, Paul Feyerabends Adressat ist nicht der weltberühmte Mode- und Porträtfotogtaf Hoyningen-Huene. Der hieß George. "War das Dein Onkel?" fragt Feyerabend seinen Briefpartner Paul Hoyningen-Huene, aber der wie auch der Herausgeber verraten es uns nicht."[...]
Phil. Jahrbuch, 117.Jg, 1/2010. Freiburg: Karl Alber S.201-204.(Rainer Totzke)
"Die Aufsatzsammlung "Vernetztes Wissen. Philosophie im Zeitalter des Internets" des ungarischen Philosophen und Wittgenstein-Spezialisten Kristóf Nyíri bietet einen kaleidoskopischen Einblick in das, was Mediephilosophie ist und worauf sie abzielt."[...]
PÄDAGOGIK, 62. Jahrgang, Heft 3/2010, S.55 (Jörg Schlömerkemper)
"Nach einem kritischen Blick auf historische Vorläufer und einer einfühlsamen Analyse der aktuellen Situation wird an beeindruckenden Fällen deutlich, wie durch konsequente emotionale Zuwendung und ebenso konsequent gestaltete Strukturen (hier in einem Internat) auch in "schwierigen" Fällen eine erstaunliche Kompetenzentwicklung herausgefordert werden kann."[...]
Die Furche. Nr. 9, 04.03.2010, S. 14. (Patrick Blaser)
"Uraufführung von Franzobels "Moser oder Die Passion des Wochenend-Wohnzimmergottes" im Theater in der Josefstadt. In dem Stück, das Mosers Rolle während der NS-Zeit thematisiert, wird der beliebte Volksschauspieler weder denunziert noch verurteilt. Ob Mosers Haltung aber innere Emigration, Karrierismus oder Mitläufertum war, bleibt offen."[...]
Der Falter. Nr. 9/10, 3.3.2010, S. 33 (Christoph Wurmdobler)
"Das muss man sich einmal vorstellen: Wien war grau. Zumindest erwähnen Augenzeugen so etwas gerne, wenn es um die Zeit vor der Wende geht. Die muss irgendwann in den 80er-Jahren stattgefunden haben."[...]
Neue Zürcher Zeitung, 11.2.2010, Nr. 34, S. 46 (Eveline Hauser)
"Nicht nur Dinge können in Bewegung geraten, Menschen auch. Was heute mit griffigem Wort als "Turbokapitalismus" benannt wird, hat Effekte weit über das Ökonomische hinaus."[...]